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Häufig gestellte Fragen

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Allgemeine Fragen

A: Mögliche Ursachen und entsprechende vorbeugende Maßnahmen sind wie folgt:

  • Unzureichende Feuchtigkeitsisolierung: Wenn die Zahnoberfläche nicht gründlich getrocknet wird, kann das Adhäsiv durch Feuchtigkeit verunreinigt werden, was zu einer unvollständigen oder fehlgeschlagenen Aushärtung führen kann. Stellen Sie eine wirksame Isolierung sicher, indem Sie mit Watterollen oder einem Speichelabsauger sämtliches Wasser, Speichel und andere Verunreinigungen von der Zahnoberfläche entfernen.
  • Unzureichende Lichtexposition: Lichthärtende Adhäsive erfordern eine ausreichende Intensität und Belichtungszeit. Richten Sie die Sonde des Aushärtungslichts in einem Winkel von 45° sowohl aus okklusaler/gingivaler als auch aus mesialer/distaler Richtung aus, um eine vollständige Durchdringung zu gewährleisten. Intensität und Zeit stehen in einem umgekehrten Verhältnis zueinander. Typische klinische Werte liegen zwischen 400 und 800 mW/cm². Bei EasyOrtho Orthodontic Adhesive beträgt die Aushärtungszeit bei 600 mW/cm² 20 Sekunden – passen Sie die Zeit bei höheren oder niedrigeren Intensitäten entsprechend an.
  • Unsachgemäße Lagerung des Klebstoffs:Dieses Produkt sollte bei 10–30 °C an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden und verträgt während des Transports kurzzeitig Temperaturen zwischen 0 °C und 60 °C. Unsachgemäße Lagerbedingungen können die Aushärtungsleistung beeinträchtigen. Verwenden Sie den Klebstoff stets innerhalb der Haltbarkeitsdauer und befolgen Sie die in der Produktanleitung angegebenen Lagerungshinweise genau.

A: Zu den häufigen Ursachen für das Ablösen von Brackets und den empfohlenen Gegenmaßnahmen gehören:

  • Unvollständige Reinigung der Zahnoberfläche: Verbleibende weiche Ablagerungen, Plaque oder Zahnstein auf dem Zahnschmelz können die Haftung beeinträchtigen und das Risiko einer Ablösung erhöhen. Reinigen Sie die Zahnoberfläche gründlich und entfernen Sie vor dem Verkleben jeglichen Zahnstein, weiche Ablagerungen oder andere Hindernisse.
  • Falsche Positionierung der Klammern: Eine falsche Positionierung der Brackets (zu hoch oder zu tief) erhöht das Risiko eines Ablösens. Achten Sie auf eine präzise Platzierung und einen engen Kontakt zu den Zähnen. Bei einem Ablösen an Eckzähnen oder im Seitenzahnbereich tragen Sie vor dem erneuten Verkleben einen Primer auf oder verwenden Sie zunächst eine dickere Klebstoffschicht, ohne den Überschuss zu entfernen. Durch diese Maßnahmen lassen sich die Ausfallraten deutlich unter 10% halten.

A: Unser Produkt erfordert keine Grundierung, da seine Haftfestigkeit für die Bracket-Befestigung klinisch ausreichend ist – optimal ausbalanciert bei 7,4–7,8 MPa. Dieser Wert gewährleistet, dass die Brackets während der Behandlung sicher haften bleiben, ermöglicht jedoch gleichzeitig eine relativ einfache Entfernung am Ende der Therapie, was zur Erhaltung der Zahnschmelzintegrität beiträgt. Bei bukkalen Röhrchen mit ausgeprägter axialer Krümmung (z. B. an den Oberflächen der Eckzähne) kann jedoch die Verwendung eines Primers in Betracht gezogen werden, um die Haftfestigkeit auf 11–12 MPa zu erhöhen und so die Retention zu verbessern.

A:​ Befolgen Sie diese Schritte sorgfältig:

Reinigung: Reinigen Sie die zu verklebenden Flächen vor der Behandlung gründlich. Zur effektiven Reinigung kann ein Handstück mit niedriger Drehzahl und einer Bürste verwendet werden.

Radierung: Eine vollständige Ätzung gilt erst dann als erreicht, wenn eine kreideweiße, entmineralisierte Oberfläche sichtbar wird. Sollte dies nach der Ätzung nicht der Fall sein, wiederholen Sie den Schritt, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist.

Präparation der Zahnoberfläche: Tragen Sie das Präparat gleichmäßig auf, verdünnen Sie es vorsichtig an der Luft zu einem gleichmäßigen Film und härteten Sie es 5 Sekunden lang licht aus.

Materialanwendung: Spritzen Sie Parodontalkleber in die Interdentalräume und formen Sie ihn anschließend nach Bedarf mit einem Sonde nach.

Lichthärtung: 20–30 Sekunden aushärten lassen. Der Klebstoff sollte seine Farbe von gelb-transparent zu weiß-transparent ändern. Wenn keine Farbänderung eintritt, verlängern Sie die Aushärtungszeit.

A:​ Nein. Die physiologische Beweglichkeit liegt im Bereich von 25–100 μm, was keine Knochenresorption auslöst; im Gegenteil, sie fördert die Knochenbildung. Fehlt die physiologische Beweglichkeit, kann es zu Knochenresorption kommen, was möglicherweise zu einem Stress-Shielding führt – einem Zustand, der die Knochenbildung beeinträchtigt.

A:Dieses Produkt erreicht eine optimale Aushärtung in einer leicht feuchten Dentinumgebung mit minimaler Feuchtigkeitspräsenz. Eine vollständig trockene Umgebung ist für eine ordnungsgemäße Aushärtung sogar weniger günstig. Bei der Verklebung mit Zahnschmelz sollten Sie daher die Zahnschmelzoberfläche vor dem Auftragen von Infinite Bond mit einem Ätzmittel ätzen, damit Feuchtigkeit aus der Zahnsubstanz entweichen kann. Bei der Dentinverklebung kann auf das Ätzen verzichtet werden, oder alternativ kann eine leichte Ätzung mit unserem Zitronensäureprodukt erfolgen, gefolgt von einer Lufttrocknung, bevor Sie fortfahren.

A:​Nein. Infinite Bond ist ein selbsthärtender Klebstoff, der sich während der Polymerisation ausdehnt, sodass kein Spannungsgefühl entsteht. Aufgrund dieser Ausdehnungseigenschaft eignet er sich besonders gut als Liner/Unterfüllung oder als Restaurationsmaterial bei Kavitätenfüllungen.

A: Vor der Anwendung von Infinite Bond wird eine entzündungshemmende Behandlung empfohlen. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

Mit Wasserstoffperoxid und Natriumhypochlorit spülen, anschließend mit Laser bestrahlen und dann abwechselnd mit Natriumhypochlorit und Kochsalzlösung spülen, um eine gründliche Desinfektion zu erreichen.

Die Fissur und die Kavität werden mit blauem Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, wodurch der an der Fissur und am Dentin haftende bakterielle Zahnbelag rot fluoresziert und der infizierte Bereich deutlich abgegrenzt wird. Anschließend wird das gesamte fluoreszierende, infizierte Gewebe mit geeigneten Instrumenten präzise entfernt.

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